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Spielbetrieb bis Ende Januar 2021 ausgesetzt (26.11.2020)
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg hat mit dem Badischen Staatstheater und den Staatstheatern Stuttgart beschlossen, den Spielbetrieb bis 31. Januar 2021 ruhen zu lassen. Ein hochkomplexes Gefüge wie ein Dreispartenhaus braucht für die Disposition seiner Produktionen größere Vorläufe. Die ungewisse Dauer des bestehenden Teil-Lockdowns stellt unseren Betrieb vor zu große Herausforderungen, weshalb wir uns für diese langfristige und planbare Lösung entscheiden mussten.

Abonnent*innen werden hinsichtlich der ausfallenden Vorstellungen in Kürze persönlich durch das Abonnementbüro informiert.

Am 8. Dezember informieren wir Sie über die Programmpläne der zweiten Spielzeithälfte.

Wir freuen uns, wenn Sie sich auch über die Webseiten unserer künstlerischen Sparten auf dem Laufenden halten.
Vertragsverlängerung des geschäftsführenden Intendanten (22.07.2020)
Der Verwaltungsrat der Württembergischen Staatstheater hat in seiner Sitzung vom 20. Juli beschlossen, den Vertrag mit dem Geschäftsführenden Intendanten Marc-Oliver Hendriks um fünf Jahre zu verlängern. Der Vertrag gilt über die Vertragslaufzeit hinaus bis zum 31. August 2027.

Die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Theresia Bauer sagte: "Mit Herrn Hendriks als geschäftsführendem Intendanten wissen wir die wirtschaftlichen und administrativen Belange der Württembergischen Staatstheater in den besten Händen. Mit seiner klugen, hochkompetenten und umsichtigen Art ist er ein Garant für Stabilität und Kontinuität, was unter anderem auch mit Blick auf das Großprojekt der Opernsanierung von hoher Bedeutung ist. Ich freue mich auf die Fortsetzung unserer vertrauensvollen Zusammenarbeit."
Neubau der John Cranko Schule ist fertig gestellt (29.06.2020)
Im neuen Gebäude der Ballettschule können 150 Tänzerinnen und Tänzer ausgebildet werden

Der Neubau der John Cranko Schule in Stuttgart ist nach rund fünf Jahren Bauzeit fertig gestellt. Grundlage für den Bau, der sich über mehrere Geschosse am Hang staffelt, ist der Entwurf des Architekturbüros Burger Rudacs. Er war im Jahr 2011 als Siegerentwurf aus dem Planungswettbewerb hervorgegangen.

Marc-Oliver Hendriks, Geschäftsführender Intendant der Württembergischen Staatstheater, betont: „Die räumlichen Dimensionen und die klare Ästhetik dieses Neubaus sind bestechend und beeindrucken den Betrachter nachhaltig. Dass diese eine höchst gelungene Verbindung zur Funktionalität und Aufenthaltsqualität des Schulbetriebs eingegangen sind, kann gar nicht hoch genug gewürdigt werden. Eine harmonische Synthese von Form und Funktion. Und der überhaupt erste originäre Neubau einer Ballettschule in unserem Land.“
Der Intendant des Stuttgarter Balletts, Tamas Detrich, erklärt: „Die John Cranko Schule bedeutet unsere Zukunft. Sie ist eine sich ewig verjüngende Quelle: für Superstars und große Talente, für hervorragende Corps de ballet-TänzerInnen und kreative ChoreographInnen. Mit diesem Neubau erhält sie jetzt ein gebührendes Zuhause, wo inhaltliche und räumliche Exzellenz nun Hand in Hand gehen.“
Foto: Brigida González
Staatstheater entwickeln nachhaltige betriebliche Mobilitätsstrategie
24.01.2020 – Die Staatstheater Stuttgart haben eine betriebliche Mobilitätsstrategie erarbeitet und setzen diese nun sukzessive um. Sie zielt darauf ab, den Fuhrpark von Verbrennungsantrieben auf Elektroantrieb umzustellen, zusätzliche Lasten-Pedelecs anzuschaffen, um sie für Kleintransporte einzusetzen, Dienstfahrten vermehrt vom Auto auf den öffentlichen Personennahverkehr und das Fahrrad zu verlagern sowie bei der Belegschaft noch stärkere Anreize für die Nutzung des Jobtickets zu setzen. Die Ladeinfrastruktur wird ausgebaut und es sollen noch mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen werden.

Marc-Oliver Hendriks, Geschäftsführender Intendant: „Die Staatstheater Stuttgart haben aufgrund ihrer Verortung im Herzen des Kulturquartiers, der baulichen Situation im Stadtzentrum und der verkehrlichen Realität schon vor zwei Jahren begonnen, ein nachhaltiges Mobilitätskonzept zu entwickeln. Dies wird nun Schritt für Schritt umgesetzt. Der Verband der Region Stuttgart hat mit dem Programm „Modellregion für nachhaltige Mobilität“ und dem Prinzip der Kofinanzierung ein sehr kluges, da systemisches, Instrument geschaffen. Wir haben uns mit unseren Mobilitätserfordernissen dort sofort wiedergefunden und uns beworben. Ich danke dem Verband der Region Stuttgart sehr, dass wir bei der Förderung berücksichtigt worden sind. Das ist ein guter Beginn, unseren gesamten Fuhrpark Schritt für Schritt auf Nachhaltigkeit umzustellen."

Thomas S. Bopp, Verbandsvorsitzender des Verbands Region Stuttgart, und Marc-Oliver Hendriks, der Geschäftsführende Intendant der Staatstheater Stuttgart, mit den im Rahmen der Mobilitätsstrategie angeschafften Elektrofahrzeugen, Foto: Christoph Schmidt