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Neubau der John Cranko Schule ist fertig gestellt (29.06.2020)
Im neuen Gebäude der Ballettschule können 150 Tänzerinnen und Tänzer ausgebildet werden

Der Neubau der John Cranko Schule in Stuttgart ist nach rund fünf Jahren Bauzeit fertig gestellt. Grundlage für den Bau, der sich über mehrere Geschosse am Hang staffelt, ist der Entwurf des Architekturbüros Burger Rudacs. Er war im Jahr 2011 als Siegerentwurf aus dem Planungswettbewerb hervorgegangen.

Marc-Oliver Hendriks, Geschäftsführender Intendant der Württembergischen Staatstheater, betont: „Die räumlichen Dimensionen und die klare Ästhetik dieses Neubaus sind bestechend und beeindrucken den Betrachter nachhaltig. Dass diese eine höchst gelungene Verbindung zur Funktionalität und Aufenthaltsqualität des Schulbetriebs eingegangen sind, kann gar nicht hoch genug gewürdigt werden. Eine harmonische Synthese von Form und Funktion. Und der überhaupt erste originäre Neubau einer Ballettschule in unserem Land.“
Der Intendant des Stuttgarter Balletts, Tamas Detrich, erklärt: „Die John Cranko Schule bedeutet unsere Zukunft. Sie ist eine sich ewig verjüngende Quelle: für Superstars und große Talente, für hervorragende Corps de ballet-TänzerInnen und kreative ChoreographInnen. Mit diesem Neubau erhält sie jetzt ein gebührendes Zuhause, wo inhaltliche und räumliche Exzellenz nun Hand in Hand gehen.“
Foto: Brigida González
Die Staatstheater Stuttgart ändern ihr Programm für die laufenden Spielzeit 2019/2020 und passen es den neuen Gegebenheiten an
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat am 5. Mai 2020 mitgeteilt, dass das bisher veröffentlichte Programm der Staatstheater Stuttgart für die kommenden Wochen der Spielzeit 2019/2020 aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie angekündigt stattfinden kann. Das heißt, alle Vorstellungen und Begleitprogramme in dem bisher bekannten Rahmen sind abgesagt. Der Kartenverkauf bleibt bis zum Ende der Spielzeit ausgesetzt.

Wir bieten Ihnen jedoch bis zur Sommerpause in allen Sparten neue künstlerische Formate an, die wir in Kürze vorstellen werden. Diese werden im Rahmen der geltenden Verordnungen des Landes und in Absprache mit dem Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Stuttgart unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregelungen stattfinden.

Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!
Staatstheater entwickeln nachhaltige betriebliche Mobilitätsstrategie
24.01.2020 – Die Staatstheater Stuttgart haben eine betriebliche Mobilitätsstrategie erarbeitet und setzen diese nun sukzessive um. Sie zielt darauf ab, den Fuhrpark von Verbrennungsantrieben auf Elektroantrieb umzustellen, zusätzliche Lasten-Pedelecs anzuschaffen, um sie für Kleintransporte einzusetzen, Dienstfahrten vermehrt vom Auto auf den öffentlichen Personennahverkehr und das Fahrrad zu verlagern sowie bei der Belegschaft noch stärkere Anreize für die Nutzung des Jobtickets zu setzen. Die Ladeinfrastruktur wird ausgebaut und es sollen noch mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen werden.

Marc-Oliver Hendriks, Geschäftsführender Intendant: „Die Staatstheater Stuttgart haben aufgrund ihrer Verortung im Herzen des Kulturquartiers, der baulichen Situation im Stadtzentrum und der verkehrlichen Realität schon vor zwei Jahren begonnen, ein nachhaltiges Mobilitätskonzept zu entwickeln. Dies wird nun Schritt für Schritt umgesetzt. Der Verband der Region Stuttgart hat mit dem Programm „Modellregion für nachhaltige Mobilität“ und dem Prinzip der Kofinanzierung ein sehr kluges, da systemisches, Instrument geschaffen. Wir haben uns mit unseren Mobilitätserfordernissen dort sofort wiedergefunden und uns beworben. Ich danke dem Verband der Region Stuttgart sehr, dass wir bei der Förderung berücksichtigt worden sind. Das ist ein guter Beginn, unseren gesamten Fuhrpark Schritt für Schritt auf Nachhaltigkeit umzustellen."

Thomas S. Bopp, Verbandsvorsitzender des Verbands Region Stuttgart, und Marc-Oliver Hendriks, der Geschäftsführende Intendant der Staatstheater Stuttgart, mit den im Rahmen der Mobilitätsstrategie angeschafften Elektrofahrzeugen, Foto: Christoph Schmidt
Deutsche Theater- und Orchesterlandschaft für UNESCO-Liste nominiert
Deutschland hat seine Theater- und Orchesterlandschaft unter dem Titel „Theatres and Orchestras in Germany and their socio-cultural spaces“ bei der UNESCO für die Eintragung in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit vorgeschlagen. Über die Aufnahme dieser Kulturform in die internationale UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes entscheidet ein Zwischenstaatlicher Ausschuss im Dezember 2019. Mehr Informationen
Jossi Wieler, Sergio Morabito und Reid Anderson zu Ehrenmitgliedern ernannt
Kunstministerin Theresia Bauer überreichte am Mittwoch, 11. Juli, im Rahmen einer Feierstunde Ballettintendant Reid Anderson, Opernintendant Jossi Wieler und Chefdramaturg der Oper Stuttgart Sergio Morabito die Ernennungsurkunden zu Ehrenmitgliedern der Staatstheater Stuttgart. Laut Bauer haben sich die drei Geehrten in besonderer Weise für die Staatstheater engagiert, deren Reputation gemehrt und dabei unzählige Preise und Auszeichnungen für ihre künstlerische Arbeit erhalten. Reid Anderson kann dabei auf 39 Jahre Arbeit mit dem Stuttgarter Ballett zurückblicken, Jossi Wieler und Sergio Morabito jeweils über 25 Jahre an der Oper Stuttgart.
Kunstministerin Theresia Bauer mit den neuen Ehrenmitgliedern Jossi Wieler, Reid Anderson und Sergio Morabito (v.i.) im Foyer des Opernhauses, Foto: Martin Sigmund