Sanierung

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Bei Fragen und Anregungen zur Sanierung des Opernhauses freuen wir uns über Ihre Nachricht an sanierung(at)staatstheater-stuttgart.de.
Entscheidende Weichenstellung für Sanierung der Staatstheater (05.11.2018)
In seiner Sitzung am Montag, den 5. November, hat der Verwaltungsrat der Staatstheater entscheidende Schritte für die Sanierung und Erweiterung der Staatstheater vorbereitet. So liegt seit Montagabend der Beschluss zum finalen Raumprogramm vor. Dafür habe sich der Verwaltungsrat auf eine zusätzliche Nutzungsfläche von 10.450 Quadratmetern verständigt, wie Frau Ministerin Theresia Bauer in der anschließenden Pressekonferenz berichtete. Das Raumprogramm gilt als Grundlage für die Bedarfsanmeldung, die nun für die zusätzliche Nutzungsfläche formuliert werden kann. Zugleich ist es Basis für alle weiteren Planungsschritte sowie eine belastbare Kostendarstellung, die im Sommer 2019 vorgelegt werden soll. Daneben habe sich der Rat laut Oberbürgermeister Fritz Kuhn auf die Weiterentwicklung des Standorts C1 an den Wagenhallen als prioritären Standort für eine Interimsspielstätte der Staatstheater in der Zeit ihrer Sanierung und Erweiterung verständigt. Bis zum Sommer 2019 soll es hierfür eine belastbare Kostenschätzung geben, denn Ziel sei es, „Ende 2019 eine Gesamtabstimmung in den Gremien von Stadt und Land über das Interim und die Generalsanierung der Oper auf den Weg zu bringen“, so Oberbürgermeister Kuhn weiter. Alternative Varianten für eine potentielle Interimsspielstätte bleiben als sekundäre Standorte im Spiel.
Verwaltungsrat der Staatstheater hält an bisheriger Grundkonzeption der Sanierung und Erweiterung fest (18.05.2018)
In seiner Sitzung vom 18. Mai 2018 hat sich der Verwaltungsrat mehrheitlich für das Festhalten an der bisherigen Grundkonzeption der Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen für die Staatstheater ausgesprochen. Damit bleibt das historische Opernhaus auch nach der Sanierung und Erweiterung der Staatstheater Spielstätte von Oper und Ballett. Die geltende Grundkonzeption der Sanierung und Erweiterung der Staatstheater umfasst neben einer modernen Kreuzbühne auch den partiellen Abriss und Neubau des Kulissengebäudes unter Einbeziehung der Turnhalle des Königin-Katharina-Stifts.
Bislang ungeklärt bleibt die Frage nach dem Interimsstandort für Oper und Ballett während der Bau- und Sanierungszeit der Staatstheater. Nachdem ein externes Gutachten den Umbau des Paketpostamtes zuletzt mit bis zu 116 Millionen Euro veranschlagt hatte, war der bislang favorisierte Interimsstandort ausgeschieden. Laut Oberbürgermeister Kuhn soll der neue Suchlauf nun von einer „Task Force“ im Rathaus gesteuert werden.
Verwaltungsrat der Staatstheater Stuttgart spricht sich für Ehmannstraße als Interimsstandort aus (27.11.2017)
Mit großer Mehrheit hat sich der Verwaltungsrat der Staatstheater in seiner Sitzung am vergangenen Montag auf die Ehmannstraße als Interimsstandort während der Bau- und Sanierungszeit verständigt. Nach einem intensiven Prüfprozess auf der Grundlage qualitativer Kriterien sei man nun zu dem Ergebnis gekommen, dass die Ehmannstraße mit Abstand die beste Variante der drei zuletzt übrig gebliebenen Standorte Eckensee, Ehmannstraße und Daimler-Areal darstelle, hieß es dazu in der anschließenden Pressekonferenz. Dabei zeigte sich nicht nur Oberbürgermeister Fritz Kuhn erleichtert, auch Kunstministerin Theresia Bauer, Finanzstaatssekretärin Gisela Splett, die designierten Intendanten Viktor Schoner und Tamas Detrich, wie auch der Geschäftsführende Intendant, Marc-Oliver Hendriks, begrüßten die Vorentscheidung für die Ehmannstraße. Nun sollen die Bedarfe des Nutzers konkret ermittelt sowie durch einen externen Gutachter kontrolliert werden, um auf dieser Basis eine erste belastbare Kostendarstellung für die Ehmannstraße vorzunehmen. Beides, Bedarfsgutachten und Kostenschätzung, sollen bis zur nächsten Verwaltungsratssitzung vorliegen. Ausgehend von einem „optimalen Verlauf“ sei mit einem Umbau der Interimsspielstätte im Jahre 2021, mit einem Sanierungsbeginn frühestens Ende 2023 zu rechnen, so Splett über den neuen Zeitplan. Oper und Ballett werden also noch mindestens vier Jahre lang auf der Bühne des Opernhauses zu sehen sein.
Interimsspielstätte: Noch drei Standorte im Rennen (27.07.2017)
Der Verwaltungsrat der Staatstheater hatte in seiner Sitzung vom 17. Juli 2017 beschlossen, zwei mögliche Standorte für die benötigte Interimsspielstätte von Oper und Ballett bis zur kommenden Sitzung im November abschließend zu überprüfen. Bei den Standorten handelt es sich um das ehemalige Paketpostamt am Rosensteinpark und ein Gelände des Daimler-Konzerns in der Nähe des Mercedes-Museums. Zusätzlich wird auf Initiative der Stuttgarter Gemeinderatsfraktionen von CDU, SPD, Freien Wählern, FDP und AfD der Eckensee als Standort für die Interimsspielstätte geprüft, wie Oberbürgermeister Fritz Kuhn am 27. Juli bekannt gab.
Nach derzeitigem Planungsstand beginnt die Sanierung des Opernhauses frühestens 2021, die tatsächliche Schließung des Opernhauses wird je nach konkreter Umsetzung der Maßnahmen noch später stattfinden. Mindestens die kommenden vier Spielzeiten wird das Opernhaus weiter als Hauptspielstätte für Oper und Ballett zur Verfügung stehen.
Verwaltungsrat lässt Interimsspielstätten prüfen (14.11.2016)
Am 14. November 2016 hat der Verwaltungsrat der Staatstheater getagt. Dabei wurde beschlossen, bis zur nächsten Sitzung am 24. April 2017 die Kriterien für eine Interimsspielstätte während der Sanierung des Opernhauses präzise zu beschreiben. In den nächsten Monaten werden von Stadt und Land zusammen mit den Staatstheatern zudem vergleichend mehrere Standorte näher analysiert. Bei der Bewertung der unterschiedlichen Standorte sollen insbesondere die Kriterien Funktionalität, Investitions- und Betriebskosten, Nachhaltigkeit und Nachnutzung, zeitliche Verfügbarkeit, Erreichbarkeit und die Akzeptanz durch das Publikum Berücksichtigung finden. 
In der nächsten Verwaltungsratssitzung wird über den aktuellen Stand der Bewertung berichtet werden. 
Seien Sie jedoch versichert, dass wir die Spielzeiten der Oper Stuttgart und des Stuttgarter Balletts bis mindestens zum Sommer 2021 noch gemeinsam im Stuttgarter Opernhaus erleben werden!
Verwaltungsrat gelingt Durchbruch (11.07.2016)
Am 11. Juli 2016 hat der Verwaltungsrat der Staatstheater getagt. Dabei ist den Mitgliedern ein „Durchbruch“ gelungen, wie Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) als amtierender Vorsitzender in der anschließenden Pressekonferenz verkündete. So habe man in der Sitzung die Versetzung der Fassade des Opernhauses in Richtung Landtag entschieden und damit den Weg geebnet, eine moderne Bühnentechnik in Form einer Kreuzbühne zu implementieren. Zugleich ist auch klarer geworden, wie der angemeldete Flächenbedarf der Staatstheater konkret abgedeckt werden soll. Wollte man zunächst den Gesamtflächenbedarf allein am Standort 1 (Kulissengebäude) unterbringen, so ergab die Prüfung nun, dass das Kulissengebäude in Richtung Königin-Katharina-Stift verlängert werden kann. Im engen Dialog mit der Schule soll jetzt ein Konzept erarbeitet werden, wie der Abriss der Turnhalle auch Verbesserungen für das Königin-Katharina-Stift bedeuten könnte. Im Hinblick auf den ebenfalls denkmalgeschützen Böhm-Pavillon werden weitere Untersuchungen erforderlich sein, bevor dessen Erhalt, Überbauung oder aber Abriss entschieden werden kann.
Opern-Neubau abgelehnt, große Zustimmung zu Sanierungspunkten (15.02.2016)
Am 15. Februar 2016 hat der Verwaltungsrat der Staatstheater getagt und weitere Weichen für die Sanierung und Erweiterung des Opernhauses gestellt. Die große Einigkeit des Verwaltungsrates über wesentliche Punkte der Sanierung ließ dabei auch auf erste Planungsbeschlüsse der Zukunft schließen. So gibt es drei Stichworte auf der Sanierungs- und Erweiterungsagenda, welche die Planung der Rundum-Erneuerung des Opernhauses maßgeblich bestimmen: Moderne Bühnentechnik, zeitgemäße Gastronomie und adäquate Arbeitsplatzbedingungen, lauten die Zielvorstellungen, für die sich der Verwaltungsrat in seiner Sitzung deutlich ausgesprochen hat. Es ginge nun nicht mehr um das Ob, sondern vor allem um das Wie, verkündete der Oberbürgermeister Kuhn in der anschließenden Pressekonferenz im Stuttgarter Rathaus. Damit ist vor allem die Schaffung einer modernen Bühnenlandschaft im Sinne einer „Kreuzbühne“ gemeint, deren Erweiterung auch die Versetzung der Fassade Richtung Landtag bedeutete. Dass dies einer sorgfältigen denkmalschutzrechtlichen Prüfung mit anschließender Abwägung bedarf, mag bei einem über hundert Jahre alten, denkmalgeschützten Gebäude kaum verwundern. Gleichzeitig gilt die Kreuzbühne nicht nur für OB Kuhn als „bester technischer Vorschlag“, der entsprechend konstruktiv im Dialog mit dem Denkmalschutz diskutiert würde.
Delegationsreise des Verwaltungsrates der Staatstheater Stuttgart (16.11.2015)
Vom 2. bis 4. November reiste der Verwaltungsrat der Württembergischen Staatstheater nach Kopenhagen und London. Damit die Oper Stuttgart und das Stuttgarter Ballett weiterhin der Weltspitze angehören, hat die 32-köpfige Delegation sich dort informiert, „wo künstlerische Exzellenz derzeit die Rahmenbedingungen vorfindet, die sie heutzutage braucht“, so die Kunstministerin Theresia Bauer. 
Solch ein Ort ist die Königliche Oper in Kopenhagen. Aus baufachlicher Sicht ist er vor allem deshalb interessant, weil es sich hierbei um einen Neubau handelt, dessen Realisierung  keinen historischen Bestimmungen unterlag. Nicht minder spannend ist das Gegenmodell in London: Statt auf „grüner Wiese entstanden“, stellt das umfassend sanierte Royal Opera House ein geschichtsträchtiges Gebäude mit denkmalschutzrechtlichen, städtebaulichen und baurechtlichen Vorgaben dar. 

Dass beide Opernhäuser als richtunggebend gelten, daran besteht kein Zweifel. Inwieweit sie dies allerdings im Zusammenhang mit der bevorstehenden Sanierung des Stuttgarter Opernhauses sein könnten, das sollte die Delegationsreise zeigen. Bühnentechnik, Arbeitsbedingungen und Gastronomie befinden sich sowohl in Kopenhagen als auch in London auf einem Niveau, das die Delegation beeindruckte.
So stellte Oberbürgermeister Fritz Kuhn nach seiner Rückkehr fest: „Die Reise war vor allem in Bezug auf die Frage wichtig, wie hilfreich und notwendig die Erweiterung des Bühnenraums in unserer Oper ist.“

Für die bevorstehende Jahrhundertsanierung der Stuttgarter Oper werden in der nächsten Zeit die entscheidenden Weichen gestellt. Am Montag, den   16.11.2015 wird der Verwaltungsrat das nächste Mal tagen. Der Blick zumindest dürfte nun geschärft sein „für unsere schöne Stuttgarter Oper“, wie nicht nur der Oberbürgermeister Kuhn sie beschreibt. Dass die künstlerisch zudem sehr gut da steht, das bestätigte auch der Kopenhagener Intendant Sven Müller, nur „die moderne Bühne fehlt“.
Kunkel Consulting legt Gutachten vor (14.07.2014)
Um den Umfang der notwendigen Maßnahmen zur Sanierung und Zukunftssicherung des Opernhauses zu ermitteln, hat der Verwaltungsrat der Staatstheater Stuttgart in seiner Sitzung im April des vergangenen Jahres beschlossen, ein Gutachten in Auftrag zu geben. Der Auftrag an die Gutachter lautete:

  • Erstellung eines Gesamtkonzepts für eine Generalsanierung im Bestand einschließlich der ausgelagerten Bereiche, das modulare Bausteine und ihre jeweiligen Kosten enthält, die in einzelnen Abschnitten und verschiedenen Zeiträumen umgesetzt werden können.
Des Weiteren sollte der Gutachter untersuchen, ob und wenn ja welche Sanierungsmaßnahmen auf Grundlage der bisherigen Finanzierungsplanungen möglich sind. Die zweite Aufgabe hieß daher:

  • Definierung eines Maßnahmenpakets, das bei nachhaltiger Verbesserung der technischen Anlagen und der Bausubstanz ein Gesamtvolumen von 18 Mio. Euro nicht überschreitet.
Die international renommierte Firma Kunkel Consulting aus Bürstadt wurde im Mai 2013 mit der Erstellung des Gutachtens beauftragt. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden dem Verwaltungsrat in seiner Sitzung am 14. Juli 2014 vorgestellt.
In einer Pressekonferenz haben die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, und Oberbürgermeister Fritz Kuhn die weiteren Schritte vorgestellt, die sich aus dem Gutachten ergeben.
Ein möglicher Fahrplan, wie die Empfehlungen der Gutachter abgearbeitet werden, soll zur nächsten Verwaltungsratssitzung im November präsentiert werden ("Sanierung kostet 300 statt 18 Millionen", Deutschlandfunk, 22. Juli 2014).