Informationen zur Platzauswahl

Bestplatzbuchung
Bei der Bestplatzbuchung entscheiden Sie sich für eine Platzkategorie und wählen die Anzahl der gewünschten Eintrittskarten aus. Innerhalb der gewählten Kategorie findet eine automatische Vergabe der Plätze statt, Sie erhalten die besten verfügbaren Plätze. Nummerierte Sitzplätze befinden sich in der Regel nebeneinander. Sollte an Ihrem Rechner Probleme mit Java auftreten, so erfolgt automatisch die Bestplatzbuchung.

Saalplanbuchung
Bei der Saalplanbuchung wählen Sie Ihre Plätze persönlich und sitzplatzgenau im grafischen Saalplan aus. Starten Sie die Saalplanbuchung und entscheiden Sie sich für einen Bereich. Dort können Sie die Plätze per Mausklick auswählen. Bei einigen Veranstaltungen wird die Saalplanbuchung nicht angeboten.

Freie Platzwahl
bedeutet, dass Sie mit Ihrer Eintrittskarte entsprechend den örtlichen Gegebenheiten Ihren Platz frei auswählen können. In der Regel handelt es sich dabei um Sitzplätze, in einigen Fällen stehen Ihnen jedoch auch Stehplätze zur Verfügung.

Sitz- oder Stehplatz je nach Verfügbarkeit
In der so bezeichneten Preiskategorie werden überwiegend (jedoch nicht garantiert) Sitzplätze angeboten. Unter Umständen werden auch Stehplatzkarten zum gleichen Preis zugeschickt. Ein bestimmter Wunsch bezüglich Steh- oder Sitzplatz kann in diesem Zusammenhang leider nicht erfüllt werden. Ein späterer Umtausch der gelieferten Eintrittskarten ist nicht möglich.

Sichteinschränkungen/Übertitel
Auf Grund von baulichen Gegebenheiten oder auch inszenierungsbedingt sind Einschränkungen der Sicht (auch auf die Übertitel, die in zahlreichen Vorstellungen angeboten werden) von bestimmten Plätzen möglich. Bitte erkundigen Sie sich nach eventuellen Beeinträchtigungen unter 0711. 20 20 90 (Mo-Fr 10-20Uhr, Sa 10-18Uhr).
Nicht mehr zustellbar
bedeutet, dass die Veranstaltung zeitnah stattfindet und eine Lieferung der Eintittskarten nicht mehr möglich ist. Bitte wählen Sie als Alternative ‚Abholung der Eintrittskarten‘.

Nur 1 Eintrittskarte auswählbar / Einzelsitzplatz
über die Bestplatzbuchung können nur noch einzelne Plätze (keine zusammenhängende Plätze) in der entsprechenden Kategorie gebucht werden. Einzelsitzplätze sind vereinzelte Restplätze. Auch wenn eine größere Anzahl verfügbar ist, sind diese Plätze nicht zusammenhängend. Möglicherweise stehen über die Saalplanbuchung noch zusammenhängende Plätze zur Verfügung.

Noch Fragen? 0711. 20 20 90
Mo – Fr 10 -20 Uhr, Sa 10 -18 Uhr

Informationen zum Online-Verkauf


Die Kartenbestellung im Saalplan basiert auf der Software Java. Aktuell wird die Ausführung dieser Software durch den Browserhersteller(z.B. Mozilla Firefox) auf Ihrem PC möglicherweise blockiert (Sie sollten daher immer die neueste Version installiert haben).

Bitte nutzen Sie im Falle der Blockade unsere Bestplatzbuchung oder wenden Sie sich an unseren  Telefonischen Kartenverkauf 0711. 20 20 90.

Bitte beachten Sie unsere AGB sowie nachfolgende Auszüge aus den allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.

Vorverkaufszeitraum
Der Kartenvorverkauf für Vorstellungen im Opernhaus, Schauspielhaus sowie für Konzerte beginnt in der Regel datumsgleich zwei Monate, in allen weiteren Spielstätten in der Regel einen Monat vor dem Vorstellungstermin. Fällt der erste Vorverkaufstag auf einen Samstag oder Sonntag, beginnt der Kartenvorverkauf bereits am Freitag, bei einem Feiertag am Tag davor. Einige Veranstaltungen können im Online-Kartenverkauf nicht erworben werden. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an unseren telefonischen Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10 - 20 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr). Vorstellungen außerhalb der zuvor genannten Vorverkaufszeiträume können über das Online-Bestellformular bestellt werden. Bitte beachten Sie dabei unsere allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.
Platzauswahl
Im Buchungsverlauf werden Ihnen Informationen zur Platzauswahl angezeigt.
Kartenpreise
Die Kartenpreise im Online-Verkauf beinhalten eine Servicepauschale von 1,00 € pro Eintrittskarte.
Ermässigungen (ausser Schauspielcard)
Bitte nutzen Sie hierzu den telefonischen Vorverkauf
unter 0711. 20 20 90, den schriftlichen Bestellweg oder
wenden Sie sich an unsere Theaterkasse, da Ermässigungen
im Online-Verkauf nicht möglich sind.
Geschenkgutscheine
Geschenkgutscheine der Staatstheater Stuttgart können als Zahlungsmittel für den Kauf von Eintrittskarten, Abonnements und Merchandisingartikel der Staatstheater Stuttgart verwendet werden.
Geschenkgutscheine sind auf Dritte übertragbar und können bis auf Widerruf ohne zeitliche Begrenzung eingelöst werden. Der Geldwert wird mit dem Kaufpreis verrechnet (darüber liegende Differenzen können aufgezahlt werden). Eventuelle Restguthaben werden wieder als ein Geschenkgutschein ausgegeben.
Beim Online-Kauf ist ein Einlösen von Geschenkgutscheinen derzeit nicht möglich. Bitte nutzen Sie dazu unsere alternativen Vertriebswege.
Zustellung / Abholung per Kaufbestätigung
Gegen eine Versandpauschale von 1,50 € können Eintrittskarten bzw. Geschenkgutscheine zugesandt werden, wenn der Zeitpunkt der Bestellung dies zulässt. Eine Haftung können die Staatstheater Stuttgart dafür nicht übernehmen.
Die Kaufbestätigung wird Ihnen automatisch per E-Mail an die von Ihnen eingetragene Mail-Adresse zugesandt, nachdem die zahlungspflichtige Bestellung ausgelöst wurde.
Mit Vorlage der ausgedruckten Kaufbestätigung können Eintrittskarten in der Theaterkasse bzw. an der entsprechenden Vorstellungskasse, Geschenkgutscheine ausschließlich in der Theaterkasse (Mo -Fr 10-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr) abgeholt werden.
Nur ausgedruckte Eintrittskarten gelten als Fahrscheine in den Verkehrsmitteln des VVS. Die ausgedruckten Kaufbestätigungen werden als Fahrtberechtigungen im VVS nicht akzeptiert.

Späteinlass
kann für bestimmte Vorstellungen ausgeschlossen sein. Unser telefonischer Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo - Fr 10 - 20 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr) gibt Ihnen gerne Auskunft!
Bezahlung
Per Bankeinzug/SEPA-Lastschriftverfahren oder mit Kreditkartenzahlung ( VISA, Master, AMEX)
Rückgaben / Umtausch
Wir bitten Sie vor dem Aktivieren der zahlungspflichtigen Bestellung Ihre Angaben genau zu prüfen, da Eintrittskarten und Gutscheine weder zurückgenommen noch umgetauscht werden können.

Technische Anforderungen / Hinweise und Datenschutz
Noch Fragen? 0711 20 20 90
Mo - Fr 10 - 20 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr
x

Allgemeine Geschäftsbedingungen

für Besucher der Württembergischen Staatstheater Stuttgart

1. Geltungsbereich
Die allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die rechtlichen Beziehungen zwischen den Württembergischen Staatstheatern Stuttgart (Staatstheater) und ihren Besucherinnen und Besuchern (Besucher). Mit Erwerb einer Eintrittskarte oder Abschluss eines Abonnementvertrages gelten diese Bedingungen als vereinbart. Für Abonnenten gelten daneben die Abonnementbedingungen. Für Mitglieder von Besucherorganisationen gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen, soweit nichts Abweichendes vereinbart ist.
 
2. Spielplan und Anfangszeiten
Die gültigen Spielpläne mit den Anfangszeiten werden in den von den Staatstheatern herausgegebenen regelmäßigen Veröffentlichungen und im Internet bekannt gegeben. Änderungen bleiben den Staatstheatern vorbehalten. Im Falle einer Vorstellungsänderung oder eines Vorstellungsausfalls oder einer Änderung der Anfangszeit werden sich die Staatstheater bemühen, die Besucher rechtzeitig darüber zu informieren. Für Ankündigungen und Veröffentlichungen, insbesondere wenn diese durch Dritte (z.B. Presse) erfolgen, übernehmen die Staatstheater keine Gewähr. Schadensersatzansprüche jeglicher Art sind ausdrücklich ausgeschlossen.
 
3. Öffnungszeiten
a) Die Tages- und Abendkasse und der telefonische Vorverkauf sind zu den in den regelmäßigen Veröffentlichungen der Staatstheater angegebenen Zeiten geöffnet.
 
b) Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Dies gilt auch für Vormittags- und Nachmittagsvorstellungen. An der Abendkasse werden ausschließlich Eintrittskarten für die Abendvorstellung verkauft. Die Abendkasse schließt grundsätzlich mit Vorstellungsbeginn.
 
4. Kartenverkauf, Bestellungen, Reservierungen und Bezahlung

a) Der Kartenvorverkauf beginnt zu den in den Veröffentlichungen der Staatstheater genannten Zeitpunkten. Fällt der erste Vorverkaufstag auf einen Samstag oder Sonntag, beginnt der Vorverkauf am Freitag, bei einem Feiertag am Tag davor. Für einzelne Produktionen und Monate kann es einen vorgezogenen Vorverkaufsbeginn geben. Die näheren Vorverkaufsbedingungen regeln sich nach den Veröffentlichungen der Staatstheater.
 
b) Die Staatstheater behalten sich vor, in Einzelfällen die Anzahl von Karten, die pro Person verkauft werden, sowie den Verkauf in zeitlicher Hinsicht, im Hinblick auf die Abgabe ermäßigter Karten und/oder bezüglich bestimmter Vertriebswege einzuschränken. Die für den Kartenverkauf bereitgestellten Kartenkontingente sind insbesondere von den vertraglichen Verpflichtungen der Staatstheater mit Abonnenten und Besucherorganisationen abhängig.
 
c) Kartenbestellungen sind entsprechend der nachfolgenden Regelungen verbindlich und verpflichten zur Abnahme und Bezahlung der gebuchten Karten. Die Regelungen über Fernabsatzverträge finden keine Anwendung. Ein Widerrufsrecht besteht nicht.Im Falle einer Nichteinlösung der Zahlung sind neue Bestellungen bis zur vollständigen Bezahlung noch offener Forderungen nicht möglich.
 
d) Telefonische Kartenreservierungen sind frühestens mit Beginn des Kartenvorverkaufs möglich. Telefonisch bestellte Karten gelten als vorläufig reserviert und bleiben bis 14 Tage vor der Vorstellung reserviert. Die Bestellung wird erst mit Bezahlung der Karten verbindlich.
Der Termin, zu dem die Karten spätestens abgeholt bzw. bezahlt sein müssen, wird bei Bestätigung der Reservierung mitgeteilt. Nach diesem Zeitpunkt können die Staatstheater anderweitig über die Karten verfügen. Bis zur vollständigen Bezahlung der Karten verbleiben die Karten im Eigentum der Staatstheater.
Nach erfolgter Bezahlung können die Karten auf Wunsch des Bestellers entweder an der Abendkasse hinterlegt oder dem Besteller zugesandt werden. Beim Versand der Karten trägt der Käufer das Versandrisiko. Bei Verlust sind die Staatstheater nicht verpflichtet, Ersatz zu leisten.
Für den Versand kann eine Bearbeitungs- und Versandgebühr erhoben werden, die mit Bezahlung der Karten fällig ist. Hinterlegte Karten, die nicht abgeholt werden, werden nicht ersetzt. Ausnahmsweise für die Abendkasse reservierte Karten bleiben bis ½ Stunde vor Beginn der Vorstellung reserviert und gehen, wenn diese bis dahin nicht abgeholt wurden, anschließend in den freien Verkauf.

e) Schriftliche Kartenbestellungen per Post, Fax, Email und online-Bestellformular werden mit Beginn des Kartenvorverkaufs in der Reihenfolge ihres Eingangs zeitgleich mit dem Verkaufsbeginn an der Tageskasse und den telefonischen Bestellungen bearbeitet. Erst mit der telefonischen oder schriftlichen Rückbestätigung der Bestellung durch die Staatstheater gelten schriftlich bestellte Karten als vorläufig reserviert. Die Bestellung wird erst mit Bezahlung der Karten verbindlich.Im Übrigen gelten die Bestimmungen wie in Abschnitt c).
 
f) Bei Kartenbestellungen im Rahmen des Online-Kartenverkaufs beschränkt sich das Platzangebot auf die im Internet als verfügbar gekennzeichneten Sitzplätze. Durch das Absenden der Kartenbuchung gibt der Besteller ein Angebot für einen Vertragsabschluss ab und erhält eine Email mit der Bestätigung des Kartenkaufs und einer Transaktionsnummer. Die Bestätigung steht unter der auflösenden Bedingung, dass bei Eingang der Zahlung auf dem Konto der Staatstheater die bestellten Karten nicht mehr vorhanden sind. In diesem Fall besteht kein Anspruch des Bestellers auf die bestellten Karten. Ermäßigungen können beim Online-Kartenverkauf nicht berücksichtigt werden. Der Kartenpreis für online bestellte Karten beinhaltet eine Bearbeitungsgebühr je Karte, für den Versand von Karten wird zusätzlich eine Servicepauschale pro Auftrag erhoben. Der Kartenpreis (inklusive der Bearbeitungsgebühr) sowie die Servicepauschale für den Versand werden zusammen belastet bzw. abgebucht. Im Übrigen gelten die Bestimmungen wie in Abschnitt c).
 
Die Staatstheater behalten sich vor, das Vorstellungs- oder Platzangebot für den Online-Kartenverkauf jederzeit und ohne besonderen Hinweis zu verändern, zu ergänzen oder zu löschen bzw. den Online-Kartenverkauf zeitweise oder ganz einzustellen.
 
g) Die Bezahlung von Eintrittskarten kann in bar, per Lastschriftverfahren oder per Kreditkarte (American Express, MasterCard, VISA) sowie durch Einlösen von gültigen Gutscheinen erfolgen. Beim Online-Kartenkauf ist die Bezahlung nur mit o.g. Kreditkarten oder per Lastschriftverfahren möglich. Lastschriften werden am nächsten Arbeitstag, der dem Vorverkaufstag folgt, eingezogen. Dazu erfolgt keine weitere schriftliche Benachrichtigung. Am 01. Februar 2014 erfolgt die Umstellung auf das SEPA-Lastschriftverfahren.

h) Bei Zahlungsverzug behalten sich die Staatstheater vor, Verzugszinsen in Höhe von 5% über dem in § 247 BGB festgelegten Basiszinssatz zu erheben.
 
i) Für Gruppenbestellungen gelten besondere Regelungen, die im Verkauf unter der Telefonnummer 0711 / 2032-330 erfragt werden können.
 
5. Eintrittspreise und Ermäßigungen
a) Die geltenden Eintrittspreise sind aus den Veröffentlichungen und Aushängen der Staatstheater ersichtlich. Bei einzelnen Veranstaltungen (z.B. Sonderveranstaltungen, Gastspiele) ist eine besondere Preisgestaltung möglich. Außerdem bleibt es den Staatstheatern vorbehalten, kurzfristige, vorstellungsbezogene Ermäßigungsaktionen durchzuführen.
 
b) Schüler, Studenten, Zivil- und Wehrdienstleistende bis 30 Jahre sowie Personen im sozialen Jahr können bei Vorlage eines amtlichen Ausweises Karten zum ermäßigten Preis erhalten. Dies gilt im Vorverkauf in begrenzter Platzanzahl nur für bestimmte Preisgruppen und an der Abendkasse unmittelbar vor der Vorstellung nach Verfügbarkeit für alle Preisgruppen (Restkarten).
 
Ermäßigungen in bestimmten Preisgruppen können auch für Kinder bis 14 Jahren in Begleitung Erwachsener sowie für Schwerbehinderte gegen Vorlage des amtlichen Ausweises gewährt werden. Bei Vorstellungen des Schauspiels gilt dies auch für arbeitslose Besucher, die einen entsprechenden Ausweis vorlegen.
Begleitpersonen von Schwerbehinderten können Karten zum ermäßigten Preis erhalten, wenn der Ausweis des Behinderten ein "B" für die notwendige Begleitperson ausweist. Ist im Ausweis kein "B" vermerkt, muss der volle Kartenpreis entrichtet werden.
 
c) Eine Ermäßigung kann nur gewährt werden, wenn diese vom Besucher bereits beim Kauf bzw. der Reservierung der Karte mitgeteilt wird. Nach Abschluss des Buchungsvorgangs können keine Ermäßigungen mehr gewährt werden.
 
d) Ermäßigte Karten sind nur gültig in Verbindung mit einem zur Ermäßigung berechtigenden Ausweis. Eine Kombination mehrerer Ermäßigungen ist nicht möglich. Der Ausweis ist beim Einlass in den Zuschauerraum zusammen mit der Eintrittskarte vorzuzeigen. Enthält der vorgelegte Ausweis kein Lichtbild, so ist zusätzlich ein Lichtbildausweis (z.B. Personalausweis oder Führerschein) vorzulegen.
 
e) Ermäßigungen können von den Staatstheatern jederzeit geändert werden. Die Staatstheater sind außerdem berechtigt, die Abgabe ermäßigter Eintrittskarten für bestimmte Spielorte, Veranstaltungen, Platz- oder Preisgruppen, Vertriebswege etc. einzuschränken oder auszuschließen. Bei Premieren, Gastspielen, Sonderveranstaltungen sowie im Online-Kartenverkauf besteht kein Anspruch auf Ermäßigungen. Die Ermäßigung gilt nicht für Gebühren.
 
f) Nach Maßgabe des Kartenaufdrucks beinhaltet der Kartenpreis die Berechtigung, die Eintrittskarte auch als Fahrkarte im öffentlichen Nahverkehr (VVS) zu nutzen. Die Eintrittskarte gilt drei Stunden vor Beginn der Veranstaltung zur Fahrt zum Veranstaltungsort und nach Ende der Veranstaltung zur Rückfahrt als Fahrkarte (2. Klasse). Ob der Besucher die entsprechende Leistung in Anspruch nimmt, ist unerheblich.
Hinsichtlich der Nutzung der Eintrittskarte als Fahrkarte besteht zwischen dem Kunden und dem Beförderungsunternehmen ein gesondertes Vertragsverhältnis, für das die Beförderungsbedingungen des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) gelten.
 
6. Umtausch, Rückgabe und Verlust von Eintrittskarten
a) Verkaufte Eintrittskarten können weder zurückgenommen noch umgetauscht werden. Ersatz für verfallene Karten wird nicht geleistet.
 
b) Besetzungsänderungen sowie sonstige kurzfristige Änderungen des Vorstellungsablaufs oder Fälle von höherer Gewalt (Verkehrbehinderung, Krankheit, Streik, Witterung u.ä.) berechtigen nicht zur Rückgabe von Eintrittskarten. Wird anstelle des Werkes, das beim Kauf der Eintrittskarte angekündigt war, ein anderes Werk gespielt, können gekaufte Karten zurückgegeben werden.
Bei Abbruch einer Aufführung wird, wenn zum Zeitpunkt des Abbruchs weniger als die Hälfte der Aufführung gespielt war, eine Ersatzaufführung angeboten oder, falls dies aus spielplantechnischen oder anderen Gründen nicht möglich ist, der Eintrittspreis erstattet. Darüber hinausgehende Ansprüche sind in diesen Fällen ausgeschlossen; insbesondere können nutzlose Aufwendungen des Besuchers wie Fahrt- oder Übernachtungskosten etc. nicht ersetzt werden. Der Anspruch auf Erstattung des Eintrittspreises erlischt, wenn er nicht binnen zehn Tagen geltend gemacht wird.
 
c) Bei Verlust einer Eintrittskarte stellen die Staatstheater eine Ersatzkarte aus, wenn der Käufer unter genauer Platzangabe nachweist oder glaubhaft macht, welche Karte er gekauft hatte. Werden sowohl die Originalkarte als auch eine Ersatzkarte für denselben Platz von verschiedenen Besuchern vorgelegt, hat der Inhaber der Originalkarte Vorrang vor dem Besitzer der Ersatzkarte. Die Ersatzkarte gibt in diesem Fall auch keinen Anspruch auf Zuweisung eines anderen Platzes. Das Einlasspersonal prüft nicht, ob der Inhaber der Originalkarte diese rechtmäßig besitzt.
 
7. Einlass zu den Aufführungen
a) Die Foyers sind in der Regel eine Stunde vor Aufführungsbeginn geöffnet.
 
b) Beim Einlass in den Zuschauerraum ist dem Einlasspersonal die gültige Eintrittskarte bzw. der Abonnementsausweis sowie bei ermäßigten Karten der entsprechende Berechtigungsausweis vorzuzeigen.
 
c) Nach Vorstellungsbeginn können Besucher aus Sicherheitsgründen und im Interesse der Künstler und der anderen Besucher erst zu einem von der künstlerischen Leitung jeweils festgelegten, geeigneten Zeitpunkt (z.B. Bildwechsel, Pause) und ohne Anspruch auf den gelösten Kartenplatz in den Zuschauerraum eingelassen werden. Die Besucher werden gebeten, den Anweisungen des Einlasspersonals bezüglich des Einlasszeitpunktes wie auch des nächst verfügbaren Platzes Folge zu leisten. Bei bestimmten Vorstellungen kann ein Nacheinlass ganz ausgeschlossen sein.
 
8. Sichteinschränkungen
Aufgrund der baulichen Gegebenheiten oder auch inszenierungsbedingt sind Einschränkungen der Sicht von bestimmten Plätzen aus möglich. Plätze mit Einschränkungen können beim Verkaufspersonal erfragt werden.
 
9. Garderobe
a) Garderobenstücke (Mäntel, Schirme, große Taschen etc.) dürfen nicht in den Zuschauerraum mitgenommen werden, sondern sind beim zuständigen Garderobenpersonal abzugeben. Für Taschen gilt dies bis zu einer Größe von ca. 40 x 40 x 20 cm. Für größere Taschen und Gepäckstücke stehen Schließfächer zur Verfügung.
 
b) Bei Abgabe der Garderobenstücke wird eine Garderobenmarke ausgegeben. Die aufbewahrten Garderobenstücke werden bei Rückgabe der Garderobenmarke ohne Prüfung der Berechtigung an den Besitzer der Marke ausgehändigt.
 
c) Bei Verlust der Garderobenmarke können die Garderobenstücke erst herausgegeben werden, nachdem alle übrigen Besucher ihre Kleidungsstücke abgeholt haben. Der Besucher ist in diesem Fall verpflichtet, dem Garderobenpersonal seinen Namen, Adresse und Telefonnummer anzugeben und für die verlorene Marke EUR 2,50 zu bezahlen. Vertauschte, beschädigte oder abhanden gekommene Gegenstände sowie der Verlust der Garderobenmarke sind dem Garderobenpersonal unverzüglich anzuzeigen.
 
d) Für Verlust oder Beschädigungen der aufbewahrten Gegenstände haften die Staatstheater nur, soweit das Garderobenpersonal seine Aufbewahrungspflichten vorsätzlich oder grobfahrlässig verletzt hat. Die Haftung ist auf den Zeitwert bzw. auf maximal EUR 250 für alle auf eine Garderobenmarke abgegebenen Gegenstände begrenzt. Von der Haftung ausgeschlossen sind Ausweise und Urkunden aller Art, Kreditkarten, Bargeld, Schlüssel und Wertsachen wie Schmuck, elektronische Geräte etc., insbesondere auch dann, wenn sich diese Gegenstände in Manteltaschen oder Behältnissen befinden. Die Aufbewahrung dieser Gegenstände geschieht auf eigene Gefahr des Besuchers.
 
10. Übertitel
Bedingt durch die baulichen Gegebenheiten des Opernhauses sind die Übertitel bei Aufführungen von fremdsprachigen Werken im Opernhaus nicht von allen Plätzen aus uneingeschränkt sichtbar. Plätze mit Einschränkungen können beim Verkaufspersonal erfragt werden.
 
11. Bild- und/oder Tonaufnahmen
a) Bild- (Film, Video etc.) und/oder Tonaufnahmen von Vorstellungen oder sonstigen Veranstaltungen der Staatstheater sind aus urheberrechtlichen Gründen untersagt. Das Fotografieren während der Vorstellung ist nicht erlaubt. Bei Zuwiderhandlungen ist das Einlasspersonal berechtigt, die Aufzeichnungsgeräte sowie Kameras, unter Ausschluss der Haftung, einzuziehen und bis zum Schluss der Aufführung einzubehalten. Gegebenenfalls kann der Besucher vom Besuch der Aufführung ausgeschlossen werden.
Aufzeichnungsmaterial jeder Art, auf dem Teile der Aufführung festgehalten sind, wird von den Staatstheatern eingezogen und verwahrt und kann erst nach Löschung der Aufzeichnungen wieder an den Eigentümer ausgehändigt werden.
Zuwiderhandlungen können nicht nur Schadenersatzansprüche auslösen, sondern sind auch strafbar.
 
b) Für den Fall, dass die Staatstheater eine Vorstellung oder Veranstaltung aufzeichnen oder aufzeichnen lassen, erklären sich die Besucher damit einverstanden, dass sie eventuell in Bild und/oder Wort aufgenommen werden und diese Aufzeichnungen ohne Anspruch auf Vergütung veröffentlicht bzw. verwertet werden dürfen.
 
12. Fundsachen
Der Verlust von Gegenständen ist dem Einlass- bzw. Garderobenpersonal unverzüglich anzuzeigen. Gegenstände jeder Art, die in Räumen der Staatstheater gefunden werden, sind beim Einlass- bzw. Garderobenpersonal abzugeben. Die Gegenstände werden von den Staatstheatern bis zum Ablauf von 6 Monaten aufbewahrt. Im Übrigen gelten die §§ 978 ff. BGB.
 
13. Hausrecht
a) Die Staatstheater üben in allen ihren Spielstätten das Hausrecht aus. Sie sind berechtigt, im Rahmen ihres Hausrechtes Hausverweise bzw. -verbote auszusprechen oder andere geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Insbesondere können Besucher aus Vorstellungen verwiesen werden, wenn sie diese stören, andere Besucher belästigen oder in sonstiger und erheblicher Weise oder wiederholt gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen haben.
Der Zutritt kann verweigert werden, wenn die begründete Vermutung besteht, dass der Besucher die Vorstellung stören oder andere Besucher belästigen wird.
 
b) Der Besucher darf lediglich den auf seiner Eintrittskarte ausgewiesenen Platz einnehmen. Hat er einen Platz eingenommen, für den er keine gültige Karte besitzt, können die Staatstheater den Differenzbetrag erheben oder den Besucher aus der Vorstellung verweisen.
 
c) Mobilfunkgeräte sowie sonstige Geräte aller Art, die akustische oder optische Signale von sich geben, dürfen nur im ausgeschalteten Zustand in den Zuschauerraum mitgenommen werden.
 
d) Die Mitnahme von Speisen und Getränken in den Zuschauerraum und der dortige Verzehr sind untersagt.
 
e) Das Rauchen ist in den Räumlichkeiten der Staatstheater nicht gestattet.
 
f) Bei Brand oder sonstigen Gefahrensituationen haben die Besucher das Haus sofort ohne Umwege durch die gekennzeichneten Aus- und Notausgänge zu verlassen. Eine Garderobenausgabe findet in diesen Fällen nicht statt. Den Anweisungen des Personals ist unbedingt Folge zu leisten.
 
g) Der Weiterverkauf von Eintrittskarten zu erhöhten Preisen ist nicht gestattet.
 
14. Haftung
Für Personen- und Sachschäden, die ein Besucher in den Räumen der Staatstheater erleidet, haften die Staatstheater nur im Falle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Im Übrigen ist eine Haftung ausgeschlossen.
 
15. Datenschutz
Als Einrichtung des Landes Baden-Württemberg werden die Staatstheater persönliche Daten entsprechend der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich behandeln und nicht an Dritte zu Werbezwecken weitergeben. Externe Dienstleister, die im Auftrag der Staatstheater Kundendaten, z.B. zum Versand von Informationen bzw. Publikationen, verarbeiten, werden im Sinne des Landesdatenschutzgesetzes vertraglich streng verpflichtet und zählen datenschutzrechtlich nicht zu Dritten.
 
Bestelldaten von Kunden werden unter Einhaltung des Datenschutzrechtes in dem für die Abwicklung und Dokumentation der Bestellungen erforderlichen Umfang verwendet und gespeichert. Unter der Kundennummer werden Name, Anschrift, ggf. Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie Bank- bzw. Kreditkartenverbindung gespeichert, die Kreditkartennmmer anonymisiert und ohne die genannte Kartenprüfnummer KPN.
 
Soweit in die Nutzung der Bestelldaten zu Inormations- und Kundenbetreuungszwecken eingewilligt wurde, werden diese u.a. zur Ansprache per Brief und E-Mail verwendet. Die Einwilligung kann jederzeit und ohne Nachteile per Post, E-Mail oder im Online-Verkauf unter dem Menüpunkt 'Kundendaten' widerrufen werden.
 
Nach § 21, 22 Landesdatenschutzgesetz hat der Besucher das Recht, jederzeit Auskunft über die über ihn gespeicherten Daten zu erhalten und ggf. deren Berichtigung verlangen. Anfragen zum Datenschutz sind an die Datenschutzbeauftragte der Staatstheater Stuttgart, Frau Michaela Klapka, unter der E-Mail-Adresse: datenschutz@staatstheater-stuttgart.de zu richten.
 
16. Anwendbares Recht / Erfüllungsort / Gerichtsstand
Es findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Dies gilt auch für den Kartenverkauf über Internet. Erfüllungsort ist Stuttgart.
 
17. Inkrafttreten
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten am 1. September 2008 in Kraft.